© Bert Hulselmans

Jaap van Zweden

“A pure musician, van Zweden does not require hype or engage in theatrical gestures on or off the podium. […] his skills and rapport with the Bruckner-steeped Chicago Symphony were such that the 80-minute symphony [no. 5] was clearly etched, balanced and gripping from beginning to end. On the strength of this remarkable debut, I would go to hear Van Zweden conduct anything, anywhere.”

Andrew Patner, Chicago Sun Times, October 2008

Geboren 1960 in Amsterdam, begann Jaap van Zweden seine musikalische Laufbahn als Violonist und wurde mit 19 Jahren als der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Königlichen Concertgebouw Orchesters engagiert. Seine Karriere als Dirigent begann 1995, als er Chefdirigent des Niederländischen Symphonieorchesters wurde. Gemeinsam mit diesem Orchester gab er sein Debüt in der Carnegie Hall. 2000-2005 war er als Chefdirigent des Residentie Orchestra tätig. Derzeit ist er Chefdirigent und Künstlerischer Direktor des Niederländischen Radio Philharmonie Orchesters und Kammerorchesters (bis 2013), Musikalischer Leiter des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Königlich Flämischen Orchesters.
Jaap van Zweden hat des weiteren mit dem Chicago Symphony Orchestra, Königlichen Concertgebouw Orchester, Gothenburg Symphonie, WDR Sinfonieorchester Köln, London Philharmonic und Oslo Philharmonic gearbeitet. Zukünftige Engagements umfassen Debüts mit dem Cleveland Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Philadelphia Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, den Los Angeles Philharmonic, eine UK/Europa Tournee mit dem Niederländischen Radio Philharmonie Orchester und Engagements mit dem Chicago Symphony Orchestra und Orchestre National de France.
Van Zwedens Opernrepertoire umfasst La Traviata und Fidelio (National Reisopera), Madama Butterfly (De Nederlandse Opera), Otello, Die Meistersinger von Nürnberg, Lohengrin und Vanessa; zukünftige Projekte sind konzertante Aufführungen von Haydns Armida und Wagners Parsifal.
Darüber hinaus spielte er sämtliche Symphonien Beethovens mit dem Residentie Orchestra, Schostakowitschs 5. Symphonie mit der Königlich Flämischen Orchester sowie Strawinskys Frühlingsopfer und Brahms’ Symphonien mit dem Niederländischen Radio Philharmonie Orchester ein. Erschienen ist auch ein Live-Mitschnitt seines Debüts mit den London Philharmonic Orchestra mit Mahlers 5. Symphonie. Gemeinsam mit dem Niederländischen Radio Philharmonie Orchester entsteht zur Zeit für Octavia ein Brucknerzyklus. Die bereits auf CD erschienenen 2.,4.,5.,7. und 9. Symphonie wurden von der Kritik gefeiert.

Impressum | Kontakt | © Westdeutsche Konzertdirektion Köln