Josep Pons
Der Künstlerische Leiter und Chefdirigent des Orquesta Nacional de España, Josep Pons, geboren in Puig-reig (Barcelona), wurde musikalisch ausgebildet an der Escolanía de Montserrat. Gleichzeitig ist Josep Pons “Associated Conductor” des Gran Teatro del Liceo in Barcelona. Vorherige Beschäftigungen umfassen die Positionen des Dirigenten beim Orquesta de Cambra Teatre Lliure (1985-97) und beim Orquesta Ciudad de Granada (1994-2004). Zudem war er musikalischer Leiter bei den Feierlichkeiten zu den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona.
Josep Pons ist ein gefragter Gastdirigent und hat in der jüngeren Vergangenheit unter anderem mit den Goteborgs Symfoniker, dem Orchestre National de France, dem Radio France Philharmonic, dem Radio Sinfonieorchester Frankfurt, dem Tokio City Philharmonic, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Rotterdam Philharmonic zusammen gearbeitet. Seine nächsten Engagements umfassen Debüts beim Orchestre de Paris, dem Malmo Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Kammerorchester Basel, dem Gulbenkian Orchestra, dem Orchestre National de Lyon, beim Melbourne Symphony Orchestra, dem Den Haag Residentie Orkest und beim Danish National Orchestra.
Seit 1995 ist Josep Pons außerdem sehr gefragt als Dirigent für Opern und szenische Produktionen: Peter Grimes, Der Barbier von Sevilla, Die Zauberflöte, The Lighthouse, La voix humaine, The turn of the screw, Orfeo, Pepita Jiménez, Atlántida, La vida breve, Oedipus Rex…. Im Liceo de Barcelona hat er die Welturaufführungen von D.Q. (J. L. Turina - Fura dels Baus) und La Fatucchiera (Cuyàs) geleitet.
Innerhalb seines Exklusiv-Vertrags mit Harmonia Mundi hat Pons sich vor allem dem Repertoire spanischer Komponisten verschrieben, besonders hervorzuheben ist seine Einspielung des kompletten Werks von Manuel de Falla. Seine Aufnahmen wurden mit einigen der wichtigsten Preise der Fachwelt ausgezeichnet (Diapason d’Or, Choc de la Musique, CD Compact Awards, Télérama, ffff, Grand Prix du Disque der Academie Charles Cross, usw.). Bei den Cannes Classical Awards von 1996 erhielt er den Publishers’ Award für seine Aufnahme von Pepita Jiménez. Seine jüngsten Aufnahmen für Harmonia Mundi widmen sich der Musik von Ginastera und Nino Rota.
Im Jahr 1999 erhielt Josep Pons für seine herausragenden musikalischen Leistungen den nationalen Musikpreis des spanischen Ministeriums für Kultur.
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