
© Markus Bröhl
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Arabella Steinbacher
Der internationale Durchbruch gelang Arabella Steinbacher im März 2004 mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Neville Marriner in Paris. Vom Publikum stürmisch gefeiert, schrieb die Presse: „Eine souverän und ausgereift interpretierende Künstlerin, deren Tonschönheit überwältigend ist.“ Zunehmend entfaltete sich eine vielversprechende Kariere. Sie spielte unter weltberühmten Dirigenten wie Vladimir Fedossejew, Valerij Gergiev, Fabio Luisi, Neeme Järvi, Sakari Oramo, Pinkas Steinberg, Yuri Temirkanov und Walter Weller.
Dabei konzertierte sie mit international bedeutenden Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra, dem Tschaikovsky Symphony Orchestra Moskau oder dem NHK Symphony Orchestra.
In Deutschland musiziert Arabella Steinbacher regelmäßig mit beinahe allen Spitzenorchestern, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Colin Davis, das NDR Sinfonieorchester unter Christoph von Dohnányi, das Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly und Herbert Blomstedt, das WDR Sinfonieorchester Köln unter Andris Nelsons, das hr-Sinfonieorchester unter Yakov Kreizberg, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski, das Bayerische Staatsorchester unter Fabio Luisi, die Bamberger Symphoniker unter Ludovic Morlot und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Herbert Blomstedt. Im vergangenen Jahr war sie zudem die Solistin des Eröffnungskonzertes des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Begleitet wurde sie bei diesem im Fernsehen live übertragenen Auftritt ebenfalls vom NDR Sinfonieorchester unter Christoph von Dohnányi.
International herauszuheben sind ihre Debüts bei den Londoner „Proms“ im Juli 2009 mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, beim Philharmonia und Philadelphia Orchestra, jeweils unter Charles Dutoit, beim London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Marek Janowski, beim Boston Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi und beim Orchestre de l'opéra national de Paris, ebenfalls unter Christoph von Dohnányi. Im Herbst dieses Jahres wird sie beim Philharmonia Orchestra unter Lorin Maazel nicht nur in London, sondern auch im Rahmen einer Deutschland-Tournee gastieren. Im April 2011 gibt Arabella Steinbacher mit dem Orpheus Chamber Orchestra ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall!
Arabella Steinbacher ist Preisträgerin des Joseph-Joachim-Violinwettbewerbes Hannover. 2001 erhielt sie den Förderpreis des Freistaates Bayern, und im selben Jahr wurde sie in den Freundeskreis der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung aufgenommen. Von Anne-Sophie Mutter, die sie als Stipendiatin persönlich förderte, bekam sie den Geigenbogen aus der Meisterhand von Benoit Rolland. Im vergangenen Jahr erhielt Arabella Steinbacher einen der begehrtesten Preise der Branche: den „ECHO Klassik 2007“. Verbunden damit war der Titel „Nachwuchskünstlerin des Jahres“.
Arabella Steinbacher verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Label „ORFEO International“. Ihre erste Einspielung, das Violinkonzert von Aram Khatchaturian mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sakari Oramo, wurde im Herbst 2004 veröffentlicht. Für ihre CD mit konzertanten Werken von Darius Milhaud, gespielt mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Pinkas Steinberg, wurde Arabella Steinbacher 2005 mit dem „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Im Juni 2006 wurde eine weitere CD veröffentlicht: „Violino Latino“. Zudem kam eine Aufnahme beider Schostakowitsch-Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Andris Nelsons heraus. Auch dafür erhielt die Geigerin den „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“. Zuletzt erschien eine Recital-CD, die sie mit ihrem Klavierpartner Robert Kulek ausschließlich französischem Repertoire widmete.
Arabella Steinbacher wurde 1981 in München geboren (die Mutter ist Japanerin, der Vater Deutscher). Bereits mit drei Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht und kam mit neun Jahren als jüngste Studentin zu Ana Chumachenko an die Münchner Musikhochschule. Bis heute zählt Ana Chumachenko zu ihren engsten Vertrauten. Viele wertvolle musikalische Anregungen verdankt sie Ivry Gitlis.
Arabella Steinbacher spielt die „Booth“-Violine von Antonio Stradivari, Cremona 1716, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation. Sie verfügt zudem über die „Jarnovich“-Guarneri del Gesu von 1741, die ihr von Jonathan Moulds zur Verfügung gestellt wird.
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