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WDK-Saison 2026/27 veröffentlicht

Geschäftsführer Burkhard Glashoff über das Programm und die Höhepunkte der Saison.

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WDK-Magazin 2026/27

Blättern Sie durch unser Programm der kommenden Saison und lesen Sie spannende Hintergrundartikel und Interviews.

Es ist wieder so weit, ich darf Ihnen das Programm unserer neuen WDK-Saison vorstellen. Und so viel sei vorweg gesagt: Auch 2026/27 gibt es wieder reichlich Grund zur (Vor-)Freude! 

 

Schon die Saisoneröffnung ist ein absolutes Highlight: Anne-Sophie Mutter kehrt mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Manfred Honeck in die Philharmonie zurück. Damit eröffnet sie den Reigen hochkarätiger Streichersolistinnen und -solisten, die sich 2026/27 bei den Meisterkonzerten die Ehre geben: Neben Anne-Sophie Mutter sind das Daniel Hope, die Brüder Renaud und Gautier Capuçon sowie die Spanierin María Dueñas: Fans von Stars an Bogen und Saite kommen also voll auf ihre Kosten. 

Doch auch diejenigen unter Ihnen, deren Herzen beim Spiel auf 88 Tasten höher schlagen, können bei der WDK aus dem vollen schöpfen. Jan Lisiecki, Alice Sara Ott, Mao Fujita, Alexander Malofeev: Dieses pianistische Spitzenquartett bestimmt unseren Zyklus Meisterkonzerte A mit Werken von Mozart und Beethoven über Grieg bis hin zu Prokofjew. Und auch der B-Zyklus spart nicht mit großen Namen: Zum 80. Geburtstag von John Adams gratuliert der „isländische Glenn Gould“ Víkingur Ólafsson mit einer Aufführung des Klavierkonzerts After the Fall, das Adams eigens für ihn komponiert hat; Hayato Sumino wiederum ist mit Maurice Ravels jazzigem Klavierkonzert zu erleben. Der japanische Superstar (auch bekannt als Cateen) repräsentiert ebenso wie die phänomenale Anna Lapwood eine junge Generation von Künstlerinnen und Künstlern, die – multimedial, nahbar und persönlich – ein ganz neues Publikum für die Klassik begeistert. Umso mehr freue ich mich, gleich beide in dieser Saison bei der WDK begrüßen zu dürfen.

Das Konzert von Anna Lapwood ist zugleich das Auftaktkonzert unserer Aboreihe Internationale Solisten, die wie gewohnt eine beeindruckende Reihe von Klassik-Stars mit eigens kuratierten Programmen präsentiert. Dem klangprächtigen Start mit Anna Lapwood folgt ein instrumentaler Farbenbogen von Sarah Willis, die mit kubanischem Flair auf Weihnachten einstimmt, über den Violinvirtuosen Joshua Bell bis hin zu Rolando Villazón und Xavier de Maistre mit einem ebenso leidenschaftlichen wie humorvollen südamerikanischen Liederabend. Zum Abschluss lädt uns erneut Víkingur Ólafsson auf eine Reise ein, die Klangfarben und -räume vom Barock bis in die Gegenwart erforscht – und damit einem weiteren Freund musikalische Glückwünsche überbringt: Philip Glass, der 2027 seinen 90. Geburtstag feiert. 

Der größte Star dieser Saison ist allerdings Ludwig van Beethoven, dessen Werken wir 200 Jahre nach seinem Tod einen besonderen Schwerpunkt widmen. Mit dabei: das Gstaad Festival Orchestra, das zum Auftakt des Beethoven-Jahrs die grandiose fünfte Sinfonie zum Besten gibt. Alice Sara Ott, die das vierte Klavierkonzert des Bonner Meisters brillant und tiefgründig interpretiert. Und die Bamberger Symphoniker mit ihrem Chef Jakub Hrůša, die in einem städteübergreifenden Beethoven-Zyklus alle Sinfonien des „Titanen“ in Köln und Düsseldorf aufführen. 

Und last but not least sende ich meine herzlichsten Glückwünsche an die Kölner Philharmonie, die in dieser Saison ihr 40-jähriges Bestehen feiert. 


Auf eine klangvolle Saison 2026/27! 
Ihr Burkhard Glashoff

© Sebastian Madej/Deutsche Klassik
Burkhard Glashoff – Geschäftsführer © Sebastian Madej/Deutsche Klassik